/VR, Ar & co.

XR - Oberbegriff virtueller Realitäten

Erfahrungen, die durch Technologie erlebt werden und die virtuelle Realität mit der realen Welt verknüpfen, werden unter dem Oberbegriff XR zusammengefasst. Das “X” stellt dabei den Platzhalter für die verschiedenen Realitäten V(R), A(R) oder M(R) da. 

Mit einer Vielzahl an Abkürzungen und Realitätsbegriffen wird in den Medien um sich geworden, doch was bedeuten sie? 

Aufgepasst: Drei Realitäten stellen sich vor:

Vitual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und Mixed Reality (MR) sind die bekanntesten und häufigsten Formen der virtuellen Realitäten. Darum gibt es nun einen kleinen Einblick in diese Formen.

Die Beliebte: Virtual Reality (VR)

Die VR ermöglicht die Wahrnehmung einer virtuellen, also nicht vorhandenen, Realität. Mit einer VR-Brille wird dem menschlichen Auge eine andere Welt gezeigt und die reale Wirklichkeit verschwindet. Diese Realität ermöglicht es, vollkommen in ein andere Welt einzutauchen. Momentan experimentieren besonders Hersteller von Computer- oder Konsolenspielen mit VR und auch die ersten Spieleversionen werden auf den Markt gebracht. 

Die Interagierende: Augmented Reality (AR)

Die AR stellt eine erweiterte Realität dar, in der die echten Welt durch digitale Inhalte ergänzt wird.  Dies ermöglicht sowohl die Interaktion mit der realen Welt. als auch das Interagieren mit den digitalen Elementen. Diese Form der Realität kann zum Beispiel mit der Kamera eines Smartphones oder dem Microsoft Headset “HoloLens” erlebt werden. Die Anfänge von AR finden sich schon in den 80er Jahren, dort wurde das sogenannte “Super Cockpit” entwickelt. Dies ist ein Pilotenhelm, der die Sicht durch kleine Details erweitert. Berühmt wurde AR aber erst im Jahr 2016, indem das Spiel “Pokémon Go” große Erfolge erzielte.

Die Vermischte: Mixed Reality (MR)

MR ist eine Unterkategorie von der “Augmented Reality”. Es ist die Fähigkeit eines AR tauglichen Geräts, die Realität (den Raum) in 3D zu scannen und virtuelle/digitale Inhalte in der echten Welt zu platzieren. Quasi das vermischen von beiden, der realen und der digitalen, Realitäten. Sie existieren nebeneinander und können beide miteinander interagieren. Zum Beispiel kann der Ingenieur seine Bauvorhaben virtuell ausprobieren und testen, während er in dem physischen Bagger sitzt. Es werden die gleichen Komponenten benötigt, wie bei der “Augmented Reality”: Eine transparente Datenbrille oder eine AR-taugliche Kamera.

Die Unterschiede

In der Virtual Reality taucht der Nutzer komplett in eine virtuelle Welt ein. Er nimmt seine Umwelt nicht mehr wahr und befindet sich in der computergenerierten Umgebung. Bei der Augmented Reality nimmt der Nutzer die reale Welt weiterhin wahr. Es kommen nur virtuelle/digitale Elemente hinzu. Bei der Mixed Reality können beide Realitäten nebeneinander existieren und miteinander interagieren.

Immersion ist der Effekt, der bei Personen eintritt, die die virtuelle Realität als die "Echte" wahrnehmen. Das Bewusstsein vergisst bei VR schnell, dass es sich in einer virtuellen Welt befindet. Es ist eins der Schwerpunkte von VR. Diese Erfahrung macht das Spielen und Eintauchen in ein PC- oder Konsolen-Spiel wesentlich realer und interessanter. Bei AR und MR ist es noch nicht so weit erforscht, da die Realität erhalten bleibt und nur durch digitale Inhalte ergänzt wird.

Für VR wird meistens HDM als Ausgabegerät genutzt, z.B. HTC Vive. Bei AR und MR kommen zu den HDM-Ausgabegeräten auch noch die Handykameras, Tablets und PC's dazu. Es ist eine vielfältigere Konsumierung möglich.

AR und MR werden ein größeres Marktpotenzial erzielen, als VR. Da es zu komplex ist, VR auch für Smartphones möglich zu machen. Die Zielgruppe von VR ist eine kleinere und zielt auf "Gamer" und junge Technik-interessierte Personen ab.  AR und MR hingegen lassen sich standortunabhängig nutzen, leicht in den Alltag vieler Konsumenten integrieren und ist in verschiedenen Berufsfeldern hilfreich. Es ist eine einfachere und deutlichere Informationsvermittlung möglich. Digitale Informationen können zu den realen Objekten hinzugefügt werden und direkt bei Wahrnehmung des Objekts durch die Smartphone-Kamera mit vermittelt werden. 

Entspannt von Zuhause aus Sport mit der VR-Brille machen.

Sport machen mit VR

Keine Lust ins Fitnessstudio zu gehen, oder bei kalten Temperaturen im Wald joggen zu gehen? Kein Problem. Dank der VR-Technologie ist es möglich, das Spiel auf der Konsole mit  sportlichen Aktivitäten zu verbinden. Es erinnert ein bisschen an die Nitendo Wii Bewegungssteuerung. Doch ist es mit VR noch viel intesiver und anstrengender. Es ist ein Kopf-und Körper-Tracking eingebaut, welches deine Bewegungen verfolgt und scannt. Es wird nicht alleine durch die Fernbedienung mehr gesteuert, nein, die Fernbedienung ist der Mensch selber. Er muss mit seinen eigenen Beinen durch virtuelle Wälder laufen, virtuellen Hindernissen, wie Gegnern und Kugeln ausweichen und vieles mehr. es wird zwar meist nicht der ganze Körper, jeder Muskel, beansprucht, aber es gibt ein gutes Gefühl und macht meist mehr Spaß, als nur vor eine weiße Wand im Fitnessstudio zu starren. Es wird der Körper beansprucht, ohne das der Spieler es als “Training” wahrnimmt.

Nicht den Überblick verlieren

Neben den drei vorgestellten Realitäten gibt es auch noch 360 Grad-Videos, Eye-Tracking, Cinematic VR, Anti-Aliasing, OpenXR, OpenGR und viele mehr. Wer mehr über diese weiteren Formen erfahren möchte, kann sich bei den unten stehenden Links bedienen.

Zu wenig technische Fakten über die vielen virtuellen Realitäten?

Hier gibt es die ausführlichere und technischere Sicht auf XR:

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Projektleiter: /scouts: Prof. Dr. Christian Dietrich

Prof. Dr. Christian Dietrich

Projektleiter

Projektmitarbeiter: /scouts: Thorsten Platzek

Torsten Platzek

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Julia Rupp

Projektmitarbeiterin

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