Digitales Campusleben

„Das Studentenleben habe ich mir aber irgendwie anders vorgestellt.“ Diesen oder ähnliche Sätze hört man seit der Covid-19-Pandemie immer häufiger. Klar, Partys und Kneipentouren fallen aus, aber was fehlt noch und wie können studentische Aktivitäten in den digitalen Raum verlegt werden? Alldem werden wir uns nun im zweiten Teil unserer Themenreihe „Digitale Lehre und Campusleben“ widmen.

Digitales Campusleben

Ob Semesterstart-Party oder Fachschafts-Grillen mit Bier-Pong-Turnier, fast alle Veranstaltungen mussten aufgrund von Corona ausfallen. An der Westfälischen Hochschule haben AStA und Fachschaften trotzdem ihr Bestes gegeben, um das normale Campusleben ins Digitale zu übertragen. 

Ein Beispiel dafür ist die Fachschaft des Studiengangs Journalismus und PR. Mit digitalem Bier-Pong, digitalen Stammtischen, oder einem digitalen Kneipenquiz versuchte die Fachschaft die fehlenden Partys aufzufangen. 

Wer sich von den Fachschaftsveranstaltungen nicht abgeholt gefühlt hat, der hatte die Möglichkeit, zum Beispiel am Social Christmasing von AStA und Hochschule teilzunehmen.

Das Studium als Belastung

Die morgendliche Vorlesung vom Bett aus und zum Nachmittagsseminar auf den Balkon, das alles natürlich in Schlafanzug oder Jogginghose. So sah in den letzten Semestern der Alltag vieler Studierenden aus. Und während viele in den Corona-Semestern Potenziale für die Zukunft sehen, sahen sich mindestens ebenso viele vor neue Herausforderungen gestellt. 

Einige der Studierenden nahmen die Zeit im Home-Office als psychisch und physisch belastend wahr. Ihnen fehlte ein „richtiges Studentenleben“ und die Grenzen von Arbeitsplatz und Privatbereich verschwommen zunehmend, sodass es keine klare Abgrenzung zum „Feierabend“ mehr gab.

Foto: cottonbro von Pexels

Tipps gegen den Home-Office-Blues

Um aus dem Home-Office-Blues herauszukommen, gibt es verschiedene Tipps und Tricks. Wir haben ein wenig recherchiert und eine kleine Liste für euch zusammengestellt:

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Schreibt euch eine Tages-Struktur auf und haltet euch daran. Legt Zeiten zum Arbeiten und zum Entspannen fest. Dazu gehört natürlich auch ein gestellter Wecker und eine regelmäßige Zu-Bett-Geh-Zeit.

Kreative Tätigkeiten fördern unser Hirn. Statt dem nächsten Netflix-Marathon, wäre es also auch eine Idee einfach mal kreativ zu werden. Ob Zeichnen, Nähen oder Heimwerken, ist dabei ganz egal. Und wer weiß? Vielleicht entsteht dabei ja ein neues Lieblingshobby. 

Ja, Bewegung war auch vor Corona schon wichtig. Aber in Zeiten von Home-Office und geschlossener Gastro, haben sich viele Leute nur noch zum Einkaufen in Bewegung gesetzt. Dass diese Lebensweise nicht so gesund ist, muss vermutlich niemandem erklärt werden. Also Laufschuhe an und raus! Auch, wenn es nur zum Spaziergang ist.

Wann hast du das letzte Mal mit dem besten Freund ein Bier getrunken? Oder sich mit einer Freundin zum Mädelsabend verabredet? Auch wenn es während einer Pandemie gilt, Kontakte zu verringern, sollten wir darauf achten, soziale Kontakte zu pflegen. Das geht übrigens im Zweifel auch ganz digital. Viele Streaming-Anbieter bieten mittlerweile Streaming-Partys an.  So können du und deine Freunde parallel den gleichen Film schauen und euch per Chat darüber austauschen.

Mann muss Genuss trainieren? Klingt zugegeben erstmal komisch. Aber tatsächlich helfen gutes Essen, ein netter Duft oder eine ausgedehnte warme Dusche beim Entspannen. Wer mag, kann dabei natürlich zusätzlich seine Lieblingsmusik auflegen.

„Mit einer Menge Fantasie …“ Was Spongebob in dem Meme vielleicht lächerlich wirken lässt, ist eigentlich eine psychologische Strategie, die negative Gedanken in etwas Positives umwandeln soll. Wer das Gefühl hat, ihm fällt die Decke auf den Kopf, der kann zum Beispiel eine Traumreise zu einem Strand in der Karibik machen. Um Gedanken zu ordnen, kann man sich ein gut sortiertes Regal imaginieren, in dem er die Gedanken verstauen kann. Für den Anfang finden sich vorgefertigte Traumreisen im Netz.

Weitere Informationen zur digitalen Lehre und zum Campusleben finden Sie in der Sendung Digitaler Kaffee TV vom 02.09.2021. Zu Gast waren: Marcel Böcker – Stabsstelle Hochschulkommunikation der Westfälischen Hochschule, Veerle Seelig – Studentin Journalismus und PR und Ansprechpartnerin für den AStA, Robin Vonnemann – Student Digitale Systeme, sowie Prof. Dr. Tatjana Oberdörster – Vizepräsidentin für Studium und Lehre der Westfälischen Hochschule und Professorin für Rechnungswesen.

Veröffentlicht von Martin Spiecker am 10.09.2021
Autorin: Laura Neugebauer

Kontakt zu connect.emscherlippe

Projektkoordinator connect.emscherlippe
Martin Spiecker
Westfälische Hochschule
Neidenburger Str. 43
45897 Gelsenkirchen

martin.spiecker@w-hs.de
0209/9596-249

Gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Logo Fördermittelgeber: Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Logo: Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen