/ Telematik-Infrastruktur

Telematikinfrastruktur – Vernetzung des Gesundheitswesen

Telematikinfrastruktur – Was ist das eigentlich? Der Begriff Telematik setzt sich aus den Wörtern Telekommunikation und Informatik zusammen. Die Vernetzung verschiedener IT-Systeme und damit die Möglichkeit, Informationen aus unterschiedlichen Quellen miteinander zu verknüpfen, das ist die Telematikinfrastruktur. Dank ihr können im Gesundheitswesen in Zukunft Daten sicher und bereichsübergreifend ausgetauscht werden.

Gesundheitssymbol im Zentrum der digitalen Vernetzung durch die Telematikinfrastruktur
Symbol E-Health-Gesetz

Welche gesetzliche Grundlage gibt es?

Grundlage für der Aufbau der Telematikinfrastruktur bietet das E-Health-Gesetz. Ziel dieses Gesetzes ist es, die Chancen der Digitalisierung für die Gesundheitsversorgung zu digitalisieren. Es verpflichtet seit dem 1. Januar 2019 alle niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten an die Telematikinfrastruktur angeschlossen zu sein. Weitere Schwerpunkte sind die Einführung und Nutzung medizinischer Anwendungen, die Verbesserung der Kommunikation im Gesundheitswesen und die Förderung telemedizinischer Leistungen.

Notwendige Komponenten
der Telematikinfrastruktur

Für den Informationsaustausch müssen die Komponenten Konnektor, E-Health-Kartenterminal, VPN-Zugangsdienst und Sicheres Netz der Kassenärztlichen Veinigung vorhanden sein. Diese werden vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationssicherheit (BSI) regelmäßig überprüft.

  • ähnelt DSL-Router
  • Zugang zur Telematikinfrastruktur
  • stellt virtuelles privates Netzwerk (VPN) her
  • mit Kartenterminal und Software verbunden
  • Übertragung von personenbezogenen Daten
  • Nutzung von Anwendungen im Sicheren Netz der KV
  • Einlesen von drei verschiedenen Chipkarten
  • Institutionskarte (SMC-B = Security Module Card-Typ B): Bestätigt Authentifizierung der Institution für Nutzung der Telematikinfrastrukur
  • Heilberufsausweis (HBA): Ausweis für Berufstätige im Gesundheitsbereich
  • elektronische Gesundheitskarte (eGK): Patient weist sich damit als Versicherter von gesetzlicher Krankenkasse aus. Auf ihr werden Versichertenstammdaten gespeichert.
  • virtuelles privates Netzwerk
  • wird über Konnektor hergestellt
  • ermöglicht Kommunikation, die abgeschirmt vom Internet ist
  • moderne Verschlüsselungstechnologie
  • Sicheres Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen
  • Teil der Telematikinfrastruktur
  • Online-Datentransfer und -Dienst für Ärzte und Psychotherapeuten
  • digitale Abrechnung, elektronische Dokumente, Austausch von Befunden

Notwendige Komponenten
der Telematikinfrastruktur

Für den Informationsaustausch müssen die Komponenten Konnektor, E-Health-Kartenterminal, VPN-Zugangsdienst und Sicheres Netz der Kassenärztlichen Veinigung vorhanden sein. Diese werden vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationssicherheit (BSI) regelmäßig überprüft.

  • ähnelt DSL-Router
  • Zugang zur Telematikinfrastruktur
  • stellt virtuelles privates Netzwerk (VPN) her
  • mit Kartenterminal und Software verbunden
  • Übertragung von personenbezogenen Daten
  • Nutzung von Anwendungen im Sicheren Netz der KV
  • Einlesen von drei verschiedenen Chipkarten
  • Institutionskarte (SMC-B = Security Module Card-Typ B): Bestätigt Authentifizierung der Institution für Nutzung der Telematikinfrastrukur
  • Heilberufsausweis (HBA): Ausweis für Berufstätige im Gesundheitsbereich
  • elektronische Gesundheitskarte (eGK): Patient weist sich damit als Versicherter von gesetzlicher Krankenkasse aus. Auf ihr werden Versichertenstammdaten gespeichert.
  • virtuelles privates Netzwerk
  • wird über Konnektor hergestellt
  • ermöglicht Kommunikation, die abgeschirmt vom Internet ist
  • moderne Verschlüsselungstechnologie
  • Sicheres Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen
  • Teil der Telematikinfrastruktur
  • Online-Datentransfer und -Dienst für Ärzte und Psychotherapeuten
  • digitale Abrechnung, elektronische Dokumente, Austausch von Befunden
Weg zum Ziel des digitalisierten Gesundheitsbereichs

Welche Ziele sollen erreicht werden?

  • Kommunikationsnetzwerk für alle Akteure des Gesundheitswesens
  • Vereinheitlichung von Datenschutz und -sicherheit mit offizieller Zertifizierung
  • Vermeidung von Medienbrüchen
  • Erleichterung von einrichtungs- und sektorenübergreifender Versorgung
  • flächendeckendes Angebot von Patientenanwendungen

Medizinische Anwendungen der Telematikinfrastruktur

eArztbrief (KOM-LE)

Derzeit ist die Kommunikation zwischen Ärzten unsicher und zeitlich verzögert. Es kommt zu Medienbrüchen. Deswegen müssen analoge Arztbriefe nachträglich digitalisiert werden, um die Daten weiteren Praxen zur Verfügung zu stellen.

Durch die Einführung der sicheren Kommunikation zwischen Leistungserbringern (KOM-LE) können elektronische Befunde rechtsverbindlich, sicher und kompatibel zwischen Ärzten auf freiwilliger Basis verschickt werden.

eMedikationsplan

Bislang haben Ärzte und Apotheker oft keinen vollständigen Überblick über die  Medikation eines Patienten. Dies erhöht die Gefahr von unerwünschten Wechselwirkungen, Fehl- und Doppelverordnungen.

Mit Zustimmung des Patienten können diese Daten zukünftig auf dem eMedikationsplan dokumentiert werden. Davon profitiert neben dem behandelnden Arzt auch der Patient selbst. Mit den Informationen über die Arzneimitteltherapie wird die richtige Anwendung der Medikamente vereinfacht.

ePatientenakte (ePA)

Die ePA, auch elektronische Gesundheitsakte genannt, bietet die Möglichkeit zur Speicherung aller behandlungsrelevanten Informationen eines Patienten. So wird eine zentrale Erreichbarkeit der Gesundheitsdaten gewährleistet.

Die Entscheidung, ob er die ePA nutzt, welche Daten gespeichert werden und wer darauf Zugriff hat, liegt beim Patienten selbst. Aus diesem Grund können die in der ePA enthaltenen Dokumente unvollständig sein, es muss also weiterhin in den Institutionen des Gesundheitswesens eine Paralleldokumentation erfolgen.

Notfalldatenmanagement

Versicherte können auf ihrer Krankenkassen-Karte notfallrelevante Informationen speichern lassen. Auf diese können Ärzte in Notsituationen zugreifen und Informationen zu chronischen Erkrankungen, regelmäßig eingenommenen Medikamenten oder Allergien erhalten. Das ist auch ohne Patienteneinwilligung möglich, wenn wenn der Betroffene beispielsweise bewusstlos ist.

Neben dem Notfalldatensatz können zusätzlich Organspendeausweis, Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht auf die Karte übertragen werden.

Interesse an weiteren Infos zur Telematikinfrastruktur?

Ausführliches Fachwissen zu den Hintergründen und der Umsetzung der Telematikinfrastruktur gibt es hier:

Ihre Ansprechpartner

Projektleiter: /scouts: Prof. Dr. Christian Dietrich

Prof. Dr. Christian Dietrich

Projektleiter

Projektmitarbeiter: /scouts: Thorsten Platzek

Torsten Platzek

Projektmitarbeiter

Julia Rupp

Projektmitarbeiterin

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Martin Spiecker
Westfälische Hochschule
Neidenburger Str. 43
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martin.spiecker@w-hs.de
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