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/scouts: Was ist in dem Teilprojekt bisher passiert?

Um eine Bessere Verknüpfung zwischen Anwendung und Forschung zu erreichen, wurden im Teilprojekt /scouts seit Projektbeginn im September 2018 eine Vielzahl an Gesprächen mit Firmen aus der Region geführt. Ziel des Projektes ist es, die Anforderungen der zumeist mittelständischen Unternehmen an die Forschung zu ermitteln und dadurch neue Technologiepotenziale auf zu decken. Durch den Einsatz der “Digitization Scouts” wird gezielt zwischen der Wissenschaft und dem Anwender Kontakt hergestellt und der digitale Prozess auf beiden Seiten formiert. Gesprächen und Workshops sorgen anschließend für das individuelle digitale Konzept.

Workshops, wie hier zum Thema LoraWAN, wurden dazu genutzt, digitale Themen auf zu bereiten und sich mit den Akteuren auszutauschen.

Wie genau wurde das umgesetzt?

Seit Projektbeginn im September 2018 wurden über 100 Firmen aus der Emscher-Lippe Region identifiziert und persönlich angesprochen. Hierzu wurde im ersten Schritt die Firmenlandschaft durch das Team vom Projekt /scouts auf ihr digitalisierungspotential überprüft. Im Anschluss wurden die Firmen gezielt per Brief kontaktiert. Projektmitarbeiter Torsten Platzek erzählt, dass das Projekt bereits dort mit Hürden zu kämpfen hatten: „In der Regel reagieren die Firmen nicht auf das erste Anschreiben. Daher werden diese nach circa vier Wochen telefonisch kontaktiert. Bei Bedarf erhalten die Firmen den Brief erneut.“
25 Prozent der kontaktierten Firmen reagierten mit einer Einladung. Daraus entwickelten sich bisher sieben Projekte. Zwei weitere Projekte sind in der erweiterten Projektanbahnung.“Von dem ersten Kontakt bis zum Start des Projektes ist es ein weiter Weg“ so Platzek. Um die zum Teil komplexen Themen greifbar zu machen, bietet das Team von den Scouts individuelle Sondierungsworkshops an, mit welchen das Unternehmen das Technologiepotenziale besser ermitteln kann. Durch das Angebot der Scouts sollen gezielt Unternehmen aus der Emscher-Lippe-Region durch Förderprojekte bei der Weiterentwicklung ihres Unternehmens unterstützt werden.

Workshops

Zusätzlich zur Erstkontakt-Kampagne werden regelmäßig Workshops angeboten, um interessierten Unternehmen einen Einblick in neue digitale Technologien zu geben. Hierbei besteht für die Firmen der Region die Möglichkeit, sich unverbindlich über ein neues Thema zu informieren und mit interessierten in den Austausch zu kommen. Hierdurch soll der Austausch zwischen den Firmen der Region angeregt werden. Corona bedingt mussten in diesem Jahr die geplanten Workshops abgesagt werden. Für das erste Quartal 2021 sind nun Online-Workshops geplant.

Ihre Ansprechpartner

Projektleiter: /scouts: Prof. Dr. Christian Dietrich

Prof. Dr. Christian Dietrich

Projektleiter

Projektmitarbeiter: /scouts: Thorsten Platzek

Torsten Platzek

Projektmitarbeiter

Projektmitarbeiterin /scouts: Julia Rupp

Julia Rupp

Projektmitarbeiterin

Veröffentlicht von Martin Spiecker am 03.12.2020.
Autorin: Clarissa Schott

Kontakt zu connect.emscherlippe

Projektkoordinator connect.emscherlippe
Martin Spiecker
Westfälische Hochschule
Neidenburger Str. 43
45897 Gelsenkirchen

martin.spiecker@w-hs.de
0209/9596-249

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