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Projekt "futureWork" wagt Aufbruch in neue digitale Arbeitswelten

Gelsenkirchen. Kreative Köpfe arbeiten und leben zusammen an einem Standort – Diese neue Art von Arbeitsform wird nun in einem lebendigen Testlabor für drei Jahre untersucht. Das  “Living Lab” wird in der Gelsenkirchener Künstlersiedlung Halfmannshof eröffnet. Geführt wird das Projekt “futureWork” von Projektleiter Prof. Dr. Jens Gerken von der Fachgruppe Informatik der Westfälischen Hochschule. Wie der Projektname schon sagt, geht es um die Vorbereitung auf die Welt von übermorgen. Es werden virtuelle Arbeitsweisen optimiert, die Teams über weite Entfernung zusammenbringen soll.

In Zusammenarbeit mit der Westfälischen Hochschule erforscht der Halfmannshof bald neue digitale Teammethoden und Prozessvereinfachung. Zunächst beobachten Prof. Dr. Gerken und sein Team vorhandene kreative Arbeitsprozesse und versucht daraus Softwarelösungen zu entwickeln, die dann im Halfmannshof getestet werden. Sein Ziel: Weg von der traditionellen papierbasierten Kommunikation, hin zur weiterentwickelten digitalen Form der Kommunikation. Gerken: „Wir wollen, dass sich neue Technologien nahtlos und möglichst unmerklich in die Arbeitsgemeinschaft aus kreativen Köpfen einfügen und die Zusammenarbeit und das Kreativergebnis stärken. Die Qualität vorhandener Methoden und Prozesse soll dabei erhalten bleiben.“ Die Evolution ins digitale Zeitalter soll den Kreativschaffenden die Teamarbeit erleichtern. Inhalte können durch virtuelle Darstellung viel anschaulicher vermittelt werden und ergänzen die analoge Welt idealerweise.

„Kreative Prozesse benötigen mehr als bloß offene Co-Working-Flächen.“ weiß Christiana van Osenbrüggen, die als langjährige Projektkoordinatorin am Halfmannshof die Zielgruppe genau kennt. Gemeinsam mit ihr wurde ein Raumkonzept entwickelt, das den vielfältigen Anforderungen kreativer Teamarbeit gerecht wird. „So entstand das Daig.“ erklärt van Osenbrüggen. „Mit dem Daig hat der Halfmannshof künftig ein Co.Laboratorium, einen Ort, an dem Forscher und Kreative gemeinsam neue Wege der Zusammenarbeit erkunden.“ Im Web wird das Daig unter www.daig.eu zu finden sein. Digitaler Anlaufpunkt zum Projekt futureWork ist die Webseite der Forschungsgruppe von Prof. Dr. Jens Gerken: https://hci.w-hs.de/research/futureWork.

Das Projekt „futureWork“ läuft über drei Jahre bis zum Jahr 2021 und wird vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie mit knapp einer Million Euro gefördert. Es ist ein Teilprojekt des großen Verbundprojektes “connect.emscherlippe” der Westfälischen Hochschule. Großes Ziel ist, die Emscher-Lippe-Region durch Digitalisierung zu einer “Smart Region” werden zu lassen. Weitere Projektpartner sind die Stadt Gelsenkirchen und das hochschuleigene Institut für Innovationsforschung und Management.

Veröffentlicht von Martin Spiecker am 14.01.2019
Autorin: Dr. Barbara Laaser, abgerufen am  14.01.2019 von Pressestelle WHS-Gelsenkirchen

Kontakt zu connect.emscherlippe

Projektkoordinator connect.emscherlippe
Martin Spiecker
Westfälische Hochschule
Neidenburger Str. 43
45897 Gelsenkirchen

martin.spiecker@w-hs.de
0209/9596-249

Projektlogo: connect.emscherlippe
Logo: Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen

Gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

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