/futureWork

Wie können kreative Arbeitsprozesse in Zukunft durch den Einsatz digitaler Technologie unterstützt werden? Welche räumlichen und betriebswirtschaftlichen Anforderungen erfüllen flexible Arbeitsplatzmodelle, die den kreativ- und wissensbasierten Berufsbildern der Zukunft entsprechen?

Um Antworten auf diese Fragestellungen zu finden, entsteht im Zuge des Projekts /futureWork ein Living Lab zum kollaborativen digitalen Arbeiten & Wohnen unter einem Dach. Neue Technologien sollen sich darin nahtlos und möglichst unmerklich in eine Arbeitsgemeinschaft aus kreativen Köpfen einfügen und die Zusammenarbeit und das Kreativergebnis stärken, während die Qualität analoger Methoden und Prozesse erhalten bleibt. 

Dieses Living Lab entsteht in Zusammenarbeit mit der Stadt Gelsenkirchen in der Künstlersiedlung Halfmannshof. Dort werden vorhandene kreative Arbeitsprozesse zunächst beobachtet, um daraufhin unterstützende Softwarelösungen zu entwickeln und schließlich unter den täglichen Arbeits- und Lebensbedingungen zu testen. Parallel dazu soll ein tragfähiges Geschäftsmodell entstehen, dass auch auf vergleichbare Einrichtungen in der Region übertragen werden kann.

Darstellung zu /futurework: In der Künstlersiedlung Halfmannshof ensteht ein "Living Lab" für kreative Köpfe.
Künstlersiedlung Halfmannshof © Pedro Malinowsk

Die Künstlersiedlung

Der Halfmannshof in Gelsenkirchen ist eine Künstlersiedlung mit langer Tradition. Dort können sich Kreativschaffende und Digital Natives für einen Platz zum Leben & Arbeiten bewerben.  Für sie stellt das Areal des Halfmannshofs eine hochmoderne und doch traditionsbewusste Umgebung bereit. Wer hier arbeitet, kann seinen kreativen Geist entfalten, sich im ständigen Austausch mit anderen weiterentwickeln und hat bei Bedarf, seinen Schlafplatz direkt vor Ort. Zusätzlich werden hier Workshops und Veranstaltungen zu verschiedensten Themen angeboten.

Das Forschungsthema

Wie lassen sich solche „kollaborativen Arbeitsumgebungen“ technologisch unterstützen, so dass:

  • sich die Technologie nahtlos und nahezu unmerklich einfügt?
  • die Qualität von vorhandenen Methoden und Prozessen erhalten bleibt?
  • die Zusammenarbeit und der kreative Output nachweisbar gestärkt wird?
  • nachhaltige Geschäftsmodelle für derartige Co-Working und Co-Living Umgebungen geschaffen werden können?
Darstellung zu /futurework: Die Künstlersiedlung Halfmannshof in Gelsenkirchen lädt kreative Köpfe ein sich für einen Platz zum Leben & Arbeiten zu bewerben.
Kreative Köpfe leben & lernen im "Living Lab" zusammen
Darstellung zu /futurework: Im Living Lab "Halfmannshof" entsteht eine kreative Lern und Wohnsituation
Entdecken & Entwerfen neuer Technologie im "Living Lab"

Unser „Living Lab“

Am Halfmannshof entsteht unser „Living Lab“. In diesem:

  • Beobachten wir, um zu verstehen.
  • Konzipieren und entwickeln wir Technologien und Software, welche die Zusammenarbeit von Menschen unterstützen.
  • Testen wir diese Technologien unter Realbedingungen und führen Studien durch.
  • Ziehen wir Rückschlüsse auf kreative Nutzungskontexte und entwickeln geeignete, tragfähige Geschäftsmodelle.

Ihre Ansprechpartner

Projektleiter /futurework: Prof. Dr. Jens Gerken

Prof. Dr. Jens Gerken

Projektleiter

Projektmitarbeiter /futurework: Toni Reichert

Toni Reichert

Projektmitarbeiter

Kontakt zu connect.emscherlippe

Projektkoordinator connect.emscherlippe
Martin Spiecker
Westfälische Hochschule
Neidenburger Str. 43
45897 Gelsenkirchen

martin.spiecker@w-hs.de
0209/9596-249

Projektlogo: connect.emscherlippe
Logo: Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen

Gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Logo Fördermittelgeber: Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
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