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Digitale Geschäftsmodelle für traditionelle Unternehmen machbar?

Seit längerem ist der Begriff der Digitalisierung nicht mehr aus der öffentlichen Debatte wegzudenken. Von der Badezimmerwaage über Energieversorgung und Bildung bis hin zu ganzen Regionen, alles soll „smart“ werden. Digitale Technologien können hierbei nicht nur einen Mehrwert im Alltag bieten, sie bilden auch die Grundlage für innovative Geschäftsmodelle. Dadurch kommt es zu einer positiven Kettenreaktion: Neue Dienstleistungen und Zusammenarbeiten entstehen und die Kommunikation und Beteiligung der regionalen Akteure werden gestärkt. Die Entwicklung solcher digitalen Geschäftsmodelle kann ein großer Schritt in Richtung Smart-Region sein, wird aktuell allerdings noch in zu geringem Maße vorangetrieben. Mit dem Projekt “digibusiness” soll sich dies nun ändern.

Gelsenkirchen/Bochum. “Wir helfen den Unternehmen der Emscher-Lippe-Region, ihren individuellen Weg in die digitale Geschäftswelt zu finden”, erklärt Projektmitarbeiterin Julia Eßlinger. Durchgeführt wird das Projekt vom Institut für Innovationsforschung und –management (kurz: ifi) der Westfälischen Hochschule. Das Projekt „digibusiness” will die Möglichkeiten von digitalen Geschäftsmodellen erforschen und einen Leitfaden für regionale Unternehmen schaffen. Julia Eßlinger verrät: “Es soll ein Unterstützungs-Instrument für den Geschäftsmann entwickelt werden, womit dieser einen digitalen Überblick über die Möglichkeiten seines Geschäftsmodells bekommt.”  Damit kann sich jeder Unternehmer leichter im heutigen digitalen Wandel zurechtfinden und durch Hilfsmittell, die Digitalisierung individuell für sein Unternehmen nutzen. Angedacht ist unteranderem die Entwicklung eines Online-Tools. Damit kann auch der regionale Handwerksbetrieb, der mit seinem Geschäftsmodell bisher eher auf altbewährte Methoden gesetzt hat, sein Geschäft digital vorantreiben.

Nach Abschluss des Projekts ist jedes Unternehmen in der Lage sein Geschäftsmodell an die neuen digitalen und regionalen Anforderungen anzupassen. Weiter in die Zukunft gedacht, wird für die gesamte Emscher-Lippe-Region nach verschiedenen Geschäftsmodellen geschaut. Damit auch der Entwicklung eigener innovativer Geschäftsmodelle für digitale Produkte und Dienstleistungen nichts mehr im Wege steht.

Judith Pawlitta und Martin Spiecker von der Westfälischen Hochschule probieren interaktiv aus, welche Möglichkeiten „digibusiness“ bald bieten soll.
Judith Pawlitta und Martin Spiecker von der Westfälischen Hochschule probieren interaktiv aus, welche Möglichkeiten „digibusiness“ bald bieten soll.

Veröffentlicht von Jessica Mayer am 15.04.2019
Autorin: Jesssica Mayer, abgerufen am  15.04.2019 von Pressestelle WHS-Gelsenkirchen

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Projektkoordinator connect.emscherlippe
Martin Spiecker
Westfälische Hochschule
Neidenburger Str. 43
45897 Gelsenkirchen

martin.spiecker@w-hs.de
0209/9596-249

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