/ 5G-Funktechnologie

Was ist die 5G-Funktechnologie?

5G steht für die fünfte Mobilfunk-Generation und ist die bisher leistungsfähigste Mobilfunk-Generation. Sie ist als Nachfolger des vorherigen Mobilfunkstandards 4G angedacht und soll die Massenkonnektivität im Internet und die Echtzeit-Anwendungen möglich machen. 

5G steht für die fünfte Mobilfunk-Generation und ist die bisher leistungsfähigste Mobilfunk-Generation.
Mithilfe der 5G Technologie lässt sich z.B. das vernetzte Fahren realisieren.
Mithilfe der 5G Technologie lässt sich z.B. das vernetzte Fahren realisieren.

Welches Ziel verfolgt 5G?

Da die mobil übertragene Datenmenge um mehr als 50 Prozent von Jahr zu Jahr steigt, braucht es ein stärkeres, zuverlässigeres und schnelleres Netz als zuvor. Besonders hilfreich an 5G ist, dass die Reichweite der Mobilfunkstationen steigt. Eine Mobilfunkstation deckt somit ein größeres Besiedlungsgebiet ab, als noch der Vorgänger 4G.  Gut geeignet ist ein 5G-Netz zum Beispiel an Autobahnen, wo ein schnelles Netz mit extrem kurzen Antwortzeiten benötigt wird. Auch in einer Werkshalle oder in einem Gewerbegebiet wird ein 5G-Netz benötigt, da es hohe Datenraten gibt und viele Menschen und Geräte gleichzeitig miteinander arbeiten müssen.

Wo finden sich Anwendungsbereiche?

Es gibt drei Dienstkategorien für die Mobilkommunikation:

Das ultra-schnelle mobile Breitband
  • 5G für ein schnelles-verbessertes mobiles Breitband,
  • extrem hohe Datenrate und Kapazität von bis zu 10 Gbit/s
  • unterstützt Dienste mit hohen Bandbreitenanforderungen, 
    z.B. Videotechnik (High-Definition-Videoformat), Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR, Erweiterte Realität
Mögliche Einsatzgebiete:
  • Handwerker mit mobilen Reperaturservice bis hin zum
  • medizinischen Operationssaal.

Die Kommunikationsebene zwischen Maschinen

  • bessere Vernetzung von Maschinen und Geräten aller Art möglich,
  • kleine Datenmengen werden an eine große Zahl von räumlich getrennten vernetzen Geräten geschickt,
  • geringer Energieverbrauch,
  • unterstützt Dienst mit hoher Anschlussdichte,
    z.B. eine Million pro Quadratmeter,
  • extrem kurze Latenzzeiten für Echtzeitsteuerung von Maschinen,
  • Hilfsmittel zur Weiterentwicklung zu einer digitalen Gesellschaft, 
    z.B. Industrie 4.0
Mögliche Anwendungsbereiche:
  • Industrie,
  • Smart Cities, 
  • Smart Homes, 
  • Smart Agricultures, 
  • Wasserversorgung, 
  • Machine-to-Machine-Communication (M2M),
  • Internet der Dinge (IoT, Internet of Things)

Die extrem zuverlässige Kommunikation mit niedriger
Latenz (Verzögerung)

  • Hoch-Zuverlässigkeitsnetz mit kurzen Antwortzeiten,
  • Latenzzeit liegt bei 1 Millisekunde, 
  • nahezu Echtzeit-Kommunikation/Übertragung
Mögliche Anwendungsbereiche:
  • Dienste die praktisch keinen Ausfall haben dürfen,
    z.B. Automatische Fahrassistenten, die automatisch Autos steuern,
  • Paketdrohnensteuerung,
  • die Fernwartung von Anlagen,
  • oder bildgebende Verfahren in der Medizin oder der Industrie.
Feldversuche mit der 5G-Technologie werden schon heute im Hamburger Hafen durchgeführt. Weitere Versuche finden in Aachen, Berlin und Müchen statt.
Feldversuche mit der 5G-Technologie werden schon heute im Hamburger Hafen durchgeführt. Weitere Versuche finden in Aachen, Berlin und Müchen statt.

Wann gibt es 5G-Netze in Deutschland?

Vom 19.März bis zum 13.Juni 2019 hatte die Bundesnetzagentur die 5G-Frequenzen zur Versteigerung freigegeben. Hierdurch wurde ein Erlös von mehr als 6,5 Milliarden Euro erzielt. Dabei haben sich die folgenden Firmen an der Auktion beteiligt: Telekom, Vodafone, O2 Telefonica und 1&1 Drillisch.

Bis Ende 2022 soll nach den Ausbauauflagen durch die Bundesnetzagentur eine deutschlandweite Abdeckung von 98% der Haushalte, Autobahnen und Bahnstrecken erreicht werden. Diese setzt allerdings keine 5G Technologie voraus. Bis diese in Deutschland flächendeckend umgesetzt ist könnte also noch etwas Zeit vergehen.

Experimentiert wird bereits jetzt in den Großstädten Aachen, Berlin, Hamburg und München. Hier wurden in unterschiedlichen Anwendungsbereichen Testfelder installiert um Erfahrungen mit der 5G-Technologie sammeln zu können.

Zu wenig Infos über die 5G-Funktechnologie?

Ihre Ansprechpartner

Projektleiter: /scouts: Prof. Dr. Christian Dietrich

Prof. Dr. Christian Dietrich

Projektleiter

Projektmitarbeiter: /scouts: Thorsten Platzek

Torsten Platzek

Projektmitarbeiter

Kontakt zu connect.emscherlippe

Projektkoordinator connect.emscherlippe
Martin Spiecker
Westfälische Hochschule
Neidenburger Str. 43
45897 Gelsenkirchen

martin.spiecker@w-hs.de
0209/9596-249

Projektlogo: connect.emscherlippe
Logo: Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen

Gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Logo Fördermittelgeber: Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Scroll Up